NEUROLOGISCHE KRANKHEITSBILDER


Die erste Phase der Rehabilitation ist geschafft, wenn Sie in unsere Praxis kommen. In der Anschlussbehandlung geht es darum, Sie wieder fit für Ihren Alltag zu machen und Ihnen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen – bis hin zur Rückkehr an den Arbeitsplatz.

BEHANDLUNGSGEBIETE IM BEREICH NEUROLOGIE
  • Hirn-Operationen

    Hirn-Operationen

    Unsere neurologische Rehabilitation bietet Patienten nach einer Hirnoperation alle therapeutischen Angebote, um die grösstmögliche Selbstständigkeit zurückzuerlangen. Wir führen die Rehabilitation im ambulanten Setting nahtlos weiter. Folgende Therapiemethoden werden von uns verwendet: Elektrostimulation, Kontext- und Aufgabenspezifisches Training, Laufbandtraining, Plattformtraining und PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)

    Definition [1]: Die von Neurochirurgen vorgenommenen Operationen am Schädel, insbesondere am Gehirn, sind sehr komplizierte und aufwendige Vorgänge, die schon bei dem kleinsten Fehler lebenslange Schäden am Patienten hervorrufen können. Bei Schädel-Hirn-Traumata (insbesondere bei offenen Schädelbasisbrüchen) oder bei Tumoren, sind Öffnungen der Schädeldecke meist unumgänglich, um gefährliche Blutungen im Schädel zu entfernen oder Druck auf das Gehirn zu vermindern.

    ICD-10-Code: C71/D33/D43
    Quellen: [1]  www.operation.de/schaedel-gehirn/

  • Multiple Sklerose

    Multiple Sklerose

    Die Krankheit mit den tausend Gesichtern verlangt eine komplexe physiotherapeutische Behandlung. Durch Physiotherapie können die MS-Patienten lernen, trotz körperlicher Einschränkungen ihren Alltag zu meistern. Wegen der vielfältigen Erscheinungsformen verlangt die MS einen differenzierten und individuell abgestimmten Zugang. Die Berücksichtigung der persönlichen Ausgangssituation und die Erreichung der bestmöglichen Lebensqualität sind die zentralen Anliegen der Rehabilitation. Meistens genügen einfache Massnahmen, um den Folgen der Krankheit entgegenzutreten. Unsere Methoden beinhalten Arm-BASIS-Training, Gangschulung, Kontext- und Aufgabenspezifisches Training, Laufbandtraining, Spiegeltherapie und Sensibilitätstraining.

    Definition [1]: MS ist eine entzündliche Krankheit des Nervensystems. In der Schweiz geht man von ca. 10 000 Betroffenen aus. Das bedeutet, dass etwa jeder 700. Einwohner an MS leidet. Bei 80 % der Erkrankten zeigen sich die ersten Symptome im Alter von 20-40 Jahren. MS ist somit die häufigste neurologische Krankheit, die in diesem Lebensabschnitt diagnostiziert wird. Bei 3-10 % kann sich die MS aber bereits im Kindesalter entwickeln. Im Zentrum der Schädigung liegt gemäss heutiger Erkenntnis ein Autoimmungeschehen, bei dem eigene Abwehrzellen (Immunzellen) das körpereigene Nervengewebe angreifen und zerstören. Die „typische MS“ gibt es nicht. Die meisten MS-Betroffenen erleben mehr als ein Symptom im Verlauf der Erkrankung, aber in individueller Kombination. Manche Symptome treten bei vielen Betroffenen auf, aber kaum jemand erfährt alle möglichen Symptome.

    ICD-10: G35
    [1] www.multiplesklerose.ch/index.php

     

  • Guillain-Barré-Syndrom

    Guillain-Barré-Syndrom

    Die Behandlung der Schwäche der Muskulatur, der sogenannten Paresen, ist ein wesentlicher Ansatzpunkt in der Behandlung des Guillain-Barré-Syndroms. Ein vorsichtiger physiotherapeutischer Kraftaufbau, insbesondere aber auch ein Training der Funktionen und eine Verbesserung der Ausdauer stehen im Mittelpunkt der Behandlung schwerer betroffener Personen. Unsere verwendeten Methoden: Arm-BASIS-Training, Elektrostimulation, Laufbandtraining, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation), Sensibilitätstraining.

    Definition [1]: Das Guillain-Barré Syndrom (GBS) ist eine seltene Erkrankung der peripheren Nerven. Charakteristisch beginnt das GBS einige Tage oder Wochen nach einer Infektion mit allgemeiner Schwäche, zunehmenden Empfindungsstörungen und Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen. Die meisten Patienten können gesundheitlich wieder völlig hergestellt werden. Das kann jedoch Monate oder noch länger dauern.

    Quellen: [1] http://www.lateralsklerose.info/als_die-krankheit/als_die-ursachen/index.php,
    www.gbsinfo.ch/web/content/01_krankheit/was_ist_gbs.php

  • Nervenlähmungen

    Nervenlähmungen

    Funktionserhaltung der Muskulatur bis zum Einsetzen der Reinnervation. Funktionstraining der paretischen Muskulatur durch Übungsbehandlung. Bevorzugt krankengymnastische Maßnahmen auf neurophysiologischer Grundlage. Lagerung der paretischen Extremitätenabschnitte, gegebenenfalls Ruhigstellung durch angepasste Kunststoffschienen, um Überdehnungen von bindegewebigen Gelenkstrukturen (der Schulter durch das Armgewicht, des Handgelenks bei Fallhand) zu vermeiden. Passiv geführtes Durchbewegen zur Vermeidung von Kontrakturen. Die Behandlung von Lähmungen ist stets eine Langzeittherapie. Unsere Therapieschwerpunkte beinhalten Elektrostimulation, Sensibilitätstraining, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation), FDM (Fasziendistorsionsmodell) und Neurodynamische Techniken. 

    Definition [1]: Umgangssprachlich eine Bewegungsunfähigkeit von Körperteilen oder des gesamten Körpers. Der Fachbegriff bezeichnet als Lähmung den Funktionsausfall beziehungsweise die Funktionsminderung von Körperteilen, Organen oder Nerven. Eine unvollständige Lähmung wird auch Parese genannt, eine vollständige Lähmung Paralyse oder Plegie. Ursachen von Lähmungen können äußere Einflüsse wie Verletzungen, Krankheiten oder psychische Erkrankungen sein.

    Fazialislähmung [2]: Der N. facialis (Gesichtsnerv) ist in erster Linie für die Innervation der mimischen Muskulatur verantwortlich. Ferner nimmt er Einfluss auf die Tränen- und Speichelsekretion, sowie die Geschmackswahrnehmung. Eine Vielzahl von Ursachen (Infektionen, Verletzungen, Tumoren, etc.) kann zu einer Schädigung des Nervs mit Funktionsminderung bzw. -verlust führen.

    Trigeminusneuralgie [3]: Als Trigeminusneuralgie werden Schmerzen im Versorgungsgebiet des Nervus Trigeminus (fünfter Hirnnerv) bezeichnet. Sie sind durch einschiessende, elektrisierende Schmerzattacken mit maximaler Stärke und überwiegend kurzer Dauer (ein bis mehrere Sekunden) gekennzeichnet. Häufig treten die Attacken intervallartig auf und gehen nicht selten in äusserst schmerzhafte längere Salven über. Die Schmerzattacken treten entweder spontan auf oder werden durch Reize wie Sprechen, Kauen, Rasieren, Zähneputzen oder Rauchen provoziert; im Extremfall genügt bereits eine leichte Gesichtsberührung oder ein Luftzug als Schmerzauslöser.

    Quelle:
    [1] http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/glex/konzepte/l7781.htm
    [2] http://www.uniklinik-freiburg.de
    [3] http://www.schmerzzentrum.ch
    ICD-10-Code: Fazialisparese: G51.0, Trigeminusneuralgie: G50.0)

  • Parkinson-Syndrom

    Parkinson-Syndrom

    Die Physiotherapie ist neben den Medikamenten ein sehr wirkungsvolles und wichtiges Standbein der Parkinsonbehandlung. Durch das Fortschreiten der Krankheit kommt es zu Veränderungen im Bewegungsablauf, zur Rückbildung von Muskeln und zur Versteifung der Gelenke. Gezielte Bewegungsübungen, sowie interne und externe Stimulationen ermöglichen es, die Beweglichkeit über lange Zeit zu erhalten oder sogar zu verbessern. Zusätzlich trainiert sportliche Betätigung Herz und Kreislauf, fördert das Verdauungssystem und auch das Immunsystem profitiert von regelmäßiger Bewegung. Unsere Therapiemethoden beinhalten folgende Schwerpunkte: Gangschulung & Haltungskorrektur, Sturzprophylaxe, Laufbandtraining, Plattformtraining, Rhythmisch-akustische Stimulation, Atemtherapie und Manuelle Therapie.

    Definition [1]: Die Parkinsonkrankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der es zu einem fortschreitenden Untergang von Nervenzellen im zentralen Nervensystem, besonders im Gehirn, kommt. In den ersten Krankheitsjahren steht der Untergang der für die Produktion des Botenstoffes Dopamin verantwortlichen Nervenzellen im Vordergrund. Der resultierende Dopaminmangel führt zu diversen Störungen der Motorik. Diese können durch die Behandlung mit L- Dopa, der Vorläufersubstanz von Dopamin, gut behandelt werden. Schon früh im Krankheitsverlauf sterben aber auch in anderen Regionen des Gehirns Nervenzellen ab, die nichts mit der Produktion von Dopamin zu tun haben. Dies führt zu einer Reihe von Symptomen (z.B. vegetative Störungen, Schmerzen, Schlafstörungen, psychische Symptome), die mit fortschreitender Krankheitsdauer für die Patienten immer belastender werden. Die Symptomatik der Parkinsonkrankheit ist sehr individuell. Daher hat jeder Betroffene seinen «eigenen» Parkinson mit ganz individuell ausgeprägter Symptomatik.

    ICD-10-Code: G20-G26
    Quelle: [1] www.parkinson.ch/index.php

  • Schädel-Hirn-Trauma

    Schädel-Hirn-Trauma

    Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Mit gezielten neurologischen Übungen und Aktivitäten wird der Patient zunehmend aktiv gefördert. In diesen Momenten erhalten die Nervenzellen im Hirn wichtige Impulse, um eine motorische, psychische oder geistige Funktion auszuführen. Dabei können gesunde Hirnareale lernen, Funktionen von geschädigten Regionen zu übernehmen. Durch repetitives Training soll der Patient Schritt für Schritt wieder Verbesserungen in diesen Funktionen erlangen und seine Handlungen flüssiger und selbstverständlicher abrufen und durchführen können. Folgende Therapiemethoden finden bei diesem Krankheitsbild Anwendung: Arm-BASIS-Training, Elektrostimulation, Laufbandtraining, Plattformtraining, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation), Atemtherapie, Gelenkmobilisation, Neurodynamische Techniken.

    Definition: Alle Verletzungen des Schädels mit Hirnbeteiligung, nicht jedoch reine Schädelbrüche und Kopfplatzwunden, bei denen das Gehirn nicht geschädigt wurde. Eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Schädelhirntraumas sind Unfälle, insbesondere Arbeits- oder Verkehrsunfälle sowie Stürze bei Menschen ab dem 70. Lebensjahr. Durch einen Stoß oder Schlag auf die Schädelkapsel wird das Hirn im Gehirnwasser zuerst mit der Impulsrichtung und anschließend gegen die Impulsrichtung an die Innenseite der Schädelstrukturen gestoßen und verletzt [1]. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern [2].

    ICD-10-Code: S06.9
    Quellen: [1] http://www.schaedelhirntrauma.net/entstehung/
    [2] http://www.schaedelhirntrauma.net/therapie/

  • Schlaganfall

    Schlaganfall

    Das primäre Ziel der physiotherapeutischen Behandlung liegt in der Wiederherstellung der motorischen Funktion (der normalen Beweglichkeit). Unsere Therapeuten behandeln Patienten mit diagnostiziertem Schlaganfall nach europäischen Richtlinien mit folgenden Therapiemethoden: Arm-BASIS-Training, Elektrostimulation, Kontext- und Aufgabenspezifisches Training, Laufband- und Plattformtraining, PND, Spiegeltherapie.

    Definition [1]: Als Schlaganfall bezeichnet man die Folge einer in der Regel „schlagartig“ auftretenden Durchblutungsstörung im Gehirn, die zu einem regionalen Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen und damit zu einem Absterben von Gehirngewebe führt. Mögliche Ursachen sind: Hirninfarkt (ischämischer Infarkt): ca. 80-85% der Fälle, Mangeldurchblutung aufgrund von Gefäßverschlüssen. Hirnblutung (intrazerebrale Blutung, hämorrhagischer Infarkt): ca. 10-15%.

    ICD-10-Code: I60-I69
    Quelle: [1]

  • Tinnitus, Hörsturz, Migräne, Kopfschmerzen

    Tinnitus, Hörsturz, Migräne, Kopfschmerzen

    Wir können Tinnitus-Patienten insbesondere dann helfen, wenn das Ohrgeräusch mit Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule in Verbindung steht. Durch eine Besserung der Halswirbelsäulenbeschwerden lässt sich dann häufig auch eine positive Beeinflussung des Tinnitus erreichen. Tinnitus, Migräne und Kopfschmerzen behandeln wir erfolgreich mit dem FDM (Fasziendistorsionsmodell).

    Tinnitus [1]: Bei einem Tinnitus (Ohrgeräusche), auch Tinnitus aurium genannt, handelt es sich um die anhaltende oder wiederkehrende subjektive Wahrnehmung (subjektiver Tinnitus) eines Tons oder Geräuschs ohne akustische Stimulation von außen. Unter einem objektiven Tinnitus versteht man dagegen Ohrgeräusche, die objektiv, also auch vom Arzt mit speziellen Geräten wahrgenommen werden können. Objektive Ohrgeräusche entstehen durch eine körpereigene Schallquelle, die nahe am Innenohr liegt, zum Beispiel durch anatomische oder physiologische Veränderungen wie Gefäßverengungen.

    Hörsturz [2]: Als Hörsturz wird eine Krankheit bezeichnet, bei welcher der Betroffene plötzlich entweder nichts mehr oder nur noch sehr wenig hört. Die Ausmasse können recht unterschiedlich sein und von einem nur geringfügig verminderten Hörvermögen bis hin zur völligen Taubheit reichen. Meistens ist dabei nur ein Ohr betroffen; selten hört man auf beiden Ohren nichts mehr. Begleiterscheinungen wie Ohrgeräusche oder ein dumpfes Gefühl im Ohr sind bei dieser Erkrankung keine Seltenheit. Bei etwa 30 Prozent der Patienten tritt zusätzlich ein Schwindelgefühl auf.

    Migräne [3]: Eine Migräne ist eine zeitweise auftretende Funktionsstörung des Gehirns. Es besteht eine gesteigerte Nervenerregbarkeit und verstärkte Freisetzung von schmerzauslösenden Botenstoffen im Gehirn. Mit der Schmerzreaktion kommt es auch zur vorübergehenden Entzündung von Gefäßen im Gehirn. Eine Migräne äußert sich in erster Linie in wiederkehrenden Kopfschmerzattacken.

    Kopfschmerzen [4]: Laut Internationaler Gesellschaft für Kopfschmerzen unterscheidet man zwischen Primären Kopfschmerzerkrankungen – darunter fallen u. a. die bekanntesten Kopfschmerzsyndrome wie Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz – und Sekundäre Kopfschmerzerkrankungen – eine Vielzahl von Kopfschmerzsyndromen, die jeweils durch einen mehr oder weniger umschriebenen Auslöser verursacht werden. Dieser kann sich beispielsweise im Gehirn (z. B. bei Hirnblutungen, Hirntumoren etc.) oder anderswo im Kopf- und Halsbereich (z. B. bei Erkrankungen der Augen, Nasennebenhöhlen, der Halswirbelsäule etc.). befinden. Andere Kopfschmerzerkrankungen: In der dritten Gruppe finden sich verschiedenartige Kopfschmerzen, deren Entstehung durch ganz spezielle Mechanismen ausgelöst wird. Dazu zählen in erster Linie blitzartig einschießende Schmerzen im Bereich einzelner Hirn- oder Kopfnerven (Neuralgien), aber auch so genannte zentrale Schmerzen, die unter Umständen Monate bis Jahre nach Verletzung von Nervenbahnen im Gehirn auftreten.

    ICD-10-Code: Tinnitus: H93, Hörsturz: H91., Migräne: G43-G44, Kopfschmerzen: R51
    Quellen:
    [1] http://www.onmeda.de/krankheiten/tinnitus-definition-1304-2.html
    [2] symptomat.de/Hörsturz
    [3] http://www.docvadis.de/boesenecker-kollegen/page/sportmedizin_impfg_kopf/migraene_kopfschmerzen/migrane_definition_formen_ursachen.html
    [4] http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/nerven/schmerzen/kopfschmerzen/einfuehrung/

  • Querschnittssyndrome

    Querschnittssyndrome

    Eine Querschnittlähmung hat in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ein Leben im Rollstuhl zur Folge. Deshalb zielen die Behandlungsansätze darauf ab, die Selbstständigkeit der Patienten zu erhöhen und ihnen die Eingewöhnung in die neue Lebenssituation zu erleichtern. In der Physiotherapie und der Ergotherapie wird trainiert, das vorhandene Bewegungsausmass bestmöglich einzusetzen. Die körperliche Betätigung trägt ihren Teil zur Erhaltung der Muskeln bei. Bei einer möglichen Restfunktionalität der Nerven können Muskeln auch neue Bewegungsmuster erlernen und damit beispielsweise den Umgang des querschnittgelähmten Menschen mit seinem Rollstuhl erleichtern. Gerne bieten wir folgende Therapiemethoden erfolgreich an: Elektrostimulation, Gangschulung, Sturzprophylaxe, Laufbandtraining, Plattformtraining, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation), Sensibilitätstraining und Manuelle Therapien, Atemtherapie

    Definition [1]: Als Querschnittlähmung versteht man eine Läsion im Rückenmark bei der Funktionen wie Sensibilität, Motorik und vegetatives System (u.a. Blase-, Mastdarm- und Sexualfunktion) betroffen sind. In der Schweiz sind jährlich ungefähr 200 Personen neu von einer traumatisch bedingten Querschnittlähmung betroffen, davon 40% bei Verkehrsunfällen.

    ICD-10-Code: S14/S24/S34/G82
    Quelle: [1] www.sgnr.ch/index.php/de/krankheitsbilder/querschnittssyndrome