Bereich Orthopädie

Wir wenden Therapien entsprechend der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse an (evidencebased medicine). Dabei arbeiten wir systematisch und nach anerkannten Methoden. Zielvereinbarungen, regelmässige Verlaufsbesprechungen und die Dokumentation des Heilungserfolgs sind für uns selbstverständlich.

ORTHOPÄDIE – UNSERE BEHANDLUNGSMETHODEN
  • Atemtherapie

    Atemtherapie

    Dient zur Verbesserung der natürlichen Atmung und zur Kräftigung der Atmungsorgane. Es werden spezielle Techniken erlernt, die der Atemvertiefung, Brustkorbbeweglichkeit sowie der Entspannung dienen. So kommt es zu einer besseren Belüftung des gesamten Atemsystems [1].

    Quelle: [1] www.vital-kliniken.de

  • Beckenbodentraining

    Beckenbodentraining

    Gezielte Therapie zur Behandlung der Inkontinenz. Damit Patienten kontrolliert Wasser lösen oder zurückhalten können, ist ein kompliziertes, funktionstüchtiges Zusammenspiel von Nerven, Muskeln und inneren Organen notwendig. Es werden Kräftigungsübungen der Muskulatur vorgenommen, da die häufigste Ursache ein Ungenügen der Beckenboden-Kraft ist.

    Quelle: [1] www.vital-kliniken.de

  • Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos

    Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos

    Das Fasziendistorsionsmodel (FDM) ist ein neuartiges Behandlungskonzept, dass die jeweiligen Beschwerden als Folge von einer oder mehreren von 6 spezifischen Fasziendistorsionen (Formveränderungen des Bindegewebes) versteht. Jede einzelne dieser Fasziendistorsionen kann prinzipiell rückgängig gemacht werden.

    Der US-Amerikaner S. Typaldos DO entwickelte das FDM, als er sowohl als Arzt, Osteopath und auch selbst als Patient unter der mangelnden Effektivität von herkömmlichen Behandlungsverfahren bei Beschwerden und Behinderungen des Bewegungsapparates litt. Durch das FDM werden akute Beschwerden wie z.B. „Hexenschuss“ , Verrenkungen / Verstauchungen der Gelenke und andere Beschwerden schnell behandelbar (z.B. Impingement-Syndrom der Schulter, Knöchelverstauchungen, Zerrungen der Muskulatur, Ansatztendinitiden, Rückenschmerzen unterschiedlicher Art, Verstauchungen der Hand usw.). Beschwerden, die schon seit längerer Zeit bestehen oder nur sehr langsam heilen sind meist effektiver zu therapieren, als mit herkömmlichen Methoden. Nach nunmehr 15 Jahren der Weiterentwicklung wird das FDM auch mit grossem Erfolg bei Spitzensportlern (z.B. der deutschen Fussballnationalmannschaft) eingesetzt. [1]:

    Quelle: [1] www.aim-typaldos.com

  • Gelenkmobilisation

    Gelenkmobilisation

    Die Gelenkmobilisation ist eine Behandlungstechnik der manuellen Therapie, bei der mithilfe bestimmter Handgriffe Blockierungen gelöst werden (manuelle Medizin) [1].

    Quelle: [1] http://www.enzyklo.de/Begriff/Gelenkmobilisation

  • Manuelle Therapie

    Manuelle Therapie

    Dient der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates (Gelenke, Muskeln und Nerven). Sie wird von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführt und beinhaltet die Untersuchungen zum Auffinden von Funktionsstörungen und deren Behandlung [1].

    Quelle: [1] www.vital-kliniken.de

  • Narbentherapie

    Narbentherapie

    Die manuelle Narbentherapie ist eine Technik zum Diagnostizieren und vollständigem, dauerhaftem Lösen sämtlicher Narben. Sie befreit von Schmerz und Schonhaltung und erhöht die Effektivität aller weiteren Anwendungen. Das Lösen entfernt liegender Bindegewebsareale führt auch zu erstaunlich effektiven Funktionsverbesserungen [1].

    Quelle: [1] www.vital-kliniken.de

  • Neurodynamische Techniken

    Neurodynamische Techniken

    Das Nervensystem kann ähnlich wie Gelenke mit physiologischen Bewegungen (neurodynamischen Techniken) und Zusatzbewegungen (Nervenpalpationstechniken) mobilisiert werden. Es besteht die Möglichkeit der direkten und indirekten Mobilisation. Die direkte und indirekte Vorgehensweise können auch mit anderen Behandlungstechniken kombiniert werden.

    Die neutralen Strukturen können mit den folgenden Techniken mobilisiert werden: Neurodynamische Mobilisation: Slider und Tensioner (ein oder zwei Komponenten) und Nervenpalapationstechniken[1]:

    Quelle: [1] Westerhuis P. & Wiesner R. Klinische Muster in der Manuellen Therapie, 2011. Georg Thieme Verlag KG. Stuttgart.

     

  • Rehabilitative Ergonomie/Arbeit

    Rehabilitative Ergonomie/Arbeit

    Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze sind nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung  für den Arbeitgeber, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für das Wohlbefinden des Menschen und die Produktivität. Wenn die Arbeitsgestaltung den Fähigkeiten und Bedürfnissen des Menschen entspricht, ist die körperliche Belastung kleiner.

    Man ermüdet weniger schnell und erbringt über längere Zeit eine konstant gute Leistung. In der Regel werden durch ergonomische Massnahmen auch die Kurzabsenzen spürbar gesenkt. Ergonomie lohnt sich also in jeder Hinsicht. [1]:

    Quelle: [1] www.suva.ch/startseite-suva/praevention-suva/arbeit-suva/gefahren-filter-suva/belastungen-bewegungsapparat/ergonomie-filter-suva/filter-detail-suva.htm

  • Stosswellentherapie

    Stosswellentherapie

    Radiale Stosswellen sind Schalldruckwellen, die kugelförmig ins Gewebe, z. B. in Muskeln, Sehnen und Bänder eindringen, und Verklebungen, Vernarbungen, Verwachsungen, Verkalkungen und Verkrampfungen auflösen können. Hierfür werden sie mittels eines Schallkopfs von aussen direkt auf die zu behandelnde Körperstelle gerichtet.

    Auf diese Weise wirken sie punktgenau dort, wo sich Schmerzzentrum bzw. Schmerzursache befinden. Dabei inaktivieren die Stosswellen, vereinfacht ausgedrückt, zum einen die schmerzleitenden Nerven, zum anderen regen sie die körpereigenen Reparaturmechanismen an. Der Effekt: Die Schmerzen lassen meist sofort spürbar nach, Entzündungsprozesse klingen ab, die Durchblutung des Gewebes wird verbessert, eventuell vorhandene Kalkansammlungen werden abgebaut und das Gewebe kann sich regenerieren. [1]:

    Quelle:[1] stosswellentherapie.info/wiki/Definition

  • Triggerpunkttherapie

    Triggerpunkttherapie

    Meistens wird in der Medizin der Schmerz durch Schmerzmittel oder Cortison behandelt, der Auslöser und die Ursachen aber nicht erkannt. Dadurch kommt es zu immer wieder kehrenden Problemen, meist mit zunehmender Intensität. Hier kann häufig die Triggerpunkttherapie helfen. Nach den führenden Schmerzforschern Melzack und Wall (1989) sind Muskeltriggerpunkte eine der Hauptursachen (>80%) für anhaltende Schmerzen und Fehlfunktionen und sogar Teil aller chronischen Schmerzzustände.

    Wissenschaftlich konnte bereits nachgewiesen werden, dass körperlicher Stress (z.B. Verletzung oder wiederholte statische Belastung, Melzack und Wall 1989), aber auch psychischer Stress (z.B. ständig unterdrückter Ärger / Latey 1983) auslösender Faktor sein kann. Häufig liegt sogar eine Kombination aus beidem vor. Dieser beeinträchtigt die nervalen, muskulären und knöchernen Strukturen so stark, dass mehrere deutlich erkennbare körperliche Veränderungen entstehen. Folge können dann Entzündungen (z.B. Sehnen- oder Knochenhautreizungen), Schmerzen, Bewegungseinschränkungen (Arthritis / Arthrose), allgemeines Unwohlsein oder Müdigkeit sein. Ein Muskeltriggerpunkt ist eine übererregbare Stelle innerhalb eines verspannten Muskelbündels in einem Skelettmuskel oder in der Faszie des Muskels, die druckschmerzhaft ist [1].

    Quelle: [1] www.triggerpunkt-akademie.de/trigger/index.php/patienteninformationen.html

  • Ultraschall

    Ultraschall

    Per Schallwellen geförderte Applizierung von Wirkstoffen in der Medizin. Die Ultraschallwellen erzeugen einen Druckwechsel im Gewebe und werden zum Teil in Reibungsenergie umgewandelt. Sie wirken schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und muskelentspannend. Ausserdem haben sie eine anregende Wirkung auf die Geweberegeneration und Knochenbruchheilung.

    Die Eindringtiefe und Wärmewirkung der Ultraschallwellen sind frequenzabhängig und individuell festzulegen. Bei der Phonophorese wird ein kopplungsfähiges Medikament als Kontaktmedium verwendet, um so das Medikament mittels Ultraschall ins Gewebe bzw. unter die Haut zu transportieren. [1].

    Quelle: [1] gelenk-klinik.de/konservative-therapie/physikalische-therapie/ultraschalltherapie.html

  • Weichteilmobilisation

    Weichteilmobilisation

    Die Bindegewebsmassage gehört zum Formenkreis der Reflexzonenmassagen und basiert wie diese auf der Theorie der Reflexzonen des englischen Neurologen Henry Head. Danach stehen die inneren Organe über Nervenbahnen mit bestimmten, klar umgrenzten Hautgebieten in Verbindung. Diese Hautgebiete werden auch als Head’sche Zonen oder Reflexzonen bezeichnet. Aufgrund dieser Nervenverbindungen treten bei einer Erkrankung eines inneren Organs auch Veränderungen in der entsprechenden Reflexzone auf.

    Diese Veränderungen können auch das Unterhautbindegewebe betreffen: In den entsprechenden Bereichen ist die Haut fester mit der Unterhaut verbunden, das Unterhautbindegewebe erscheint aufgequollen oder eingezogen. Bei der Bindegewebsmassage wird das betroffene Unterhautbindegewebe gezielt massiert. Die Behandlung wirkt zum einen lokal, indem sie Verspannungen und Verhärtungen löst. Zum anderen können durch die Massage auch entfernt liegende Organe und Körpergebiete positiv beeinflusst werden, die mit der behandelten Körperzone in Verbindung stehen. [1]:

    Quelle: [1] www.emr.ch/emr-public/methode.las