KRANKHEITSBILDER IM BEREICH ORTHOPÄDIE, CHIRURGIE UND RHEUMATOLOGIE


Ein Schwerpunkt sind die Patientinnen und Patienten mit Verletzungen und Operationen am Bewegungsapparat. Nach Frakturen, Band- und Sehnenverletzungen beinhaltet die Physiotherapie das Wiedererlangen der Gelenksfunktionen und der Mobilität durch Manuelle Therapien, FDM (Fasziendistorsionsmodell) und Narbentherapien. Hierbei arbeiten wir eng mit umliegenden Spitälern zusammen (bspw. Spital Altstätten, Orthopädie Rosenberg, Stefanshorn). Eine weitere Gruppe bilden die Patienten nach Bauch-, Herz- und Lungenoperationen. Dabei stehen Atemtherapie und Rekonditionierung im Vordergrund.

KRANKHEITSBILDER IM BEREICH ORTHOPÄDIE, CHIRURGIE UND RHEUMATOLOGIE
  • Bandscheibenvorfall, Bandscheiben-OP

    Bandscheibenvorfall, Bandscheiben-OP

    Prävention: Durch vorbeugende (präventive) Maßnahmen können wir dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu einem Schaden kommt. Unsere speziell fortgebildeten Physiotherapeuten bieten in Rückenschulkursen Anleitungen unter anderem zur körperlichen Aktivierung, Entspannung und Muskelkräftigung.
    Zur Vermeidung einer OP: Bei ernsthaften Rückenproblemen bis hin zum Bandscheibenvorfall leisten wir einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum geht, eine Operation zu vermeiden.
    Nach einer OP: Auch wenn eine Bandscheibenoperation erforderlich wird, ist die physiotherapeutische Behandlung sinnvoll. Sie kann bald nach der Operation beginnen, am besten noch in der Klinik. Bei uns finden folgende Methoden Einsatz: Laufbandtraining, Plattformtraining, FDM (Fasziendistorsionsmodell), Manuelle Therapie, Neurodynamische Techniken, Narbentherapie, Rehabilitative Ergonomie, sowie Ausdauertraining, Krafttraining und komplexes Koordinationstraining.

    Definition: Krankhafte Verlagerung von Bandscheibengewebe mit Schwächung oder Riss des Anulus fibrosus und erhaltenem Lig. longitudinale posterius [1]. Nicht nur die Bandscheibe, sondern das ganze Bewegungssegment altert. Veränderungen der Bandscheibe können Beschwerden verursachen [2]. Funktionsstörungen und Beschwerden aufgrund von degenerativen Veränderungen bezeichnet man als bandscheibenbedingte Erkrankungen. Der Begriff Diskos umfasst alle pathologisch-anatomischen, biomechanischen und biochemischen Veränderungen der Bandscheibe [3]. Bandscheibenbeschwerden können akut auftreten oder sich allmählich entwickeln. Ein tiefer, diffuser oder bandförmiger Schmerz und Morgensteifigkeit beim Aufstehen sind relativ typisch [4].

    ICD-10-Code: M50-51
    Quellen:
    [1] http://www.lexikon-orthopaedie.com
    [2] Westerhuis P. & Wiesner R. Klinische Muster in der Manuellen Therapie, 2011. Georg Thieme Verlag KG. Stuttgart.
    [3] Krämer 2006 aus Westerhuis P. & Wiesner R 2011, S. 391).
    [4] Westerhuis P. & Wiesner R., 2011, S.392

  • CMD Craniomandibuläre Dysfunktionen

    CMD Craniomandibuläre Dysfunktionen

    Diese spezielle Form der manuellen Therapie wird von uns fachgerecht und nach Verordnung von Zahnarzt oder Kieferorthopäde durchgeführt. Die Behandlung beinhaltet nicht nur die Therapie des Kiefergelenkes, sondern auch der Halswirbelsäule und korrespondierender Strukturen des Schädels. Hierbei finden die verschiedenen manuellen Methoden nach FDM (Fasziendistorsionsmodell) grossen Anklang.

    Definition [1]: Unter einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) versteht man grundsätzlich eine Fehlregulation des Kiefergelenkes. Diese äussert sich häufig mit Schmerzen in der Kaumuskulatur, einer Verlagerung der Knorpelscheibe (Diskus) und entzündlichen und/oder degenerativen Veränderungen im Kiefergelenk selbst. Bei CMD beobachtet man deshalb Regulationsstörungen im gesamten Körper. Diese sind ursächlich für die oft jahrelang anhaltenden Beschwerden der Betroffenen. Zu den sogenannten Leitsymptomen einer craniomandibulären Dysfunktion zählen die schmerzhaft veränderte Kaumuskulatur, die verringerte Mundöffnung und die auftretenden Knackgeräusche im Kiefergelenk.

    ICD-10-Code: K07.6
    Quelle: [1] www.cmd-bw.de

  • CRPS Complex Regional Pain Syndrom

    CRPS Complex Regional Pain Syndrom

    Die physikalische Therapie soll pathologische Bewegungsmuster kompensieren und eine adäquate Funktion wiederherstellen. Bei Ruheschmerz evtl. kurzfristige Immobilisation mit Lagerungsschienen, zur Ödembehandlung Lymphdrainagen und lokale Kühlung, im nächsten Schritt kontralaterale Aktivierung und Behandlung der rumpfnahen Gelenke. Sobald der Schmerz eine Aktivierung ermöglicht, kann mit der Traktions- und Mobilisationsbehandlung begonnen werden. Weitere Schwerpunkte der Therapie:

    • Edukation und realistischer Zeithorizont
    • graduierte Belastungssteigerung
    • sensomotorische Therapie (schmerzadaptierte Behandlung)
    • in Kombination mit desensibilisierenden Massnahmen
    • aktive Übungen (Dehnung und Erweiterung des Bewegungsausmasses)
    • visuelle Rückmeldung
    • Imagination (graded motor imaginary)
    • Patienten- und ressourcenorientierte Wiederaufnahme von Aktivitäten

    Definition [1]: Der Begriff CRPS (früher Sudeck-Dystrophie) beschreibt eine Gruppe unterschiedlicher Krankheitszeichen an den Extremitäten und seltener auch am Körperstamm. Die Ursache wird in einer Überaktivität des unwillkürlichen Nervensystems vermutet. Die Symptome sind teils sehr unterschiedlich ausgeprägt. Nach internationaler Übereinkunft wird unterschieden zwischen: CRPS I (früher Morbus Sudeck) Auslöser dieses Schmerzbildes sind häufig geringfügige Extremitätenverletzungen ohne Nervenschädigung, z.B. Knochenbrüche und CRPS II (Kausalgie) als Folge von Nervenverletzung.

    ICD-10-Code: M89.0, G56.4, G57.8
    Quelle: [1] www.polymedes.ch/polymedes/Schmerzspektrum/CRPS/CRPS_82.html

  • Dekonditionierung

    Dekonditionierung

    Die Dekonditionierung ist nicht nur ein Thema im Bereich der Sportphysiotherapie. Das Wissen um Verlust und Wideraufbau der Leistungsfähigkeit spielt in der gesamten Rehabilitation und Prävention eine wichtige Rolle. Die Dekonditionierung, welche sich nach Verletzungen des Bewegungsapparats, aber auch nach Erkrankungen und Operationen der inneren Organe oder des Nervensystems verstärkt manifestiert, ist ein weit greifendes Problem. Studien zeigen, dass sich mit zunehmendem Grad der Dekonditionierung, bspw. bei Rückenpatienten, auch subjektive Parameter wie Schmerzintensität, Wohlbefinden und Lebensqualität verschlechtern. Je besser der ursprüngliche Trainingszustand, desto langsamer schwindet die Fitness in einer Dekonditionierungsphase. Wird zudem während eines Unterbruchs auf eine andere Weise trainiert, kann die Abnahme der Leistungsfähigkeit verlangsamt werden. In unserer Praxis arbeiten wir mit spezifischen Ausdauer, Kraft- und Koordinations-Trainingsprogrammen. Lassen Sie sich gerne beraten.

    ICD-10-Code: G93.3

  • Polyneuropathien

    Polyneuropathien

    Neben der medikamentösen Therapie benötigen diese Patienten auch eine umfassende Physiotherapie. Die Patienten erlernen Übungen, um möglichst lange beweglich zu bleiben und Einschränkungen im Bereich der Motorik im Griff zu haben. Verschiedene Methoden für die sensorische Reorganisation wie Elektrostimulation, FDM (Fasziendistorsionsmodell) und kalorische Therapien kommen zum Einsatz.

    Definition [1]: Es gibt zwei Hauptformen: die periphere (sensomotorische) und die autonome Polyneuropathie.
    Periphere Polyneuropathie: Sie betrifft das durch den Willen beeinflussbare Nervensystem, zum Beispiel die Nerven, die für den Tastsinn (sensibel) oder die Muskelbewegung (motorisch) verantwortlich sind. Insgesamt zeigen sich Beeinträchtigungen der sensiblen Nervenfasern, die Informationen von der Peripherie zu Rückenmark und Gehirn leiten, früher und ausgeprägter
    Autonome Polyneuropathie: Diese Form der diabetischen Polyneuropathie zieht das unwillkürliche, nicht dem eigenen Willen gehorchende Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) in Mitleidenschaft. Dieses vegetative Nervensystem reguliert beispielsweise das wechselnde Tempo des Herzschlags oder die Magen-Darm-Bewegungen bei der Verdauung. Etwa die Hälfte aller Diabetiker leiden nach langjähriger Krankheit an einer autonomen Polyneuropathie.

    CD-10-Code: E14.4
    Quelle: [1] www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Symptome/Diabetische-Polyneuropathie-Sy-7942.htm

  • Gelenkblockaden

    Gelenkblockaden

    In der Manuellen Therapie sind unsere Hände das Arbeitsmittel. Mit verschiedenen Handgrifftechniken nach der manuellen Typaldos-Methode FDM (Fasziendistorsionsmodell), insbesondere an der Muskulatur, dem Bindegewebe und der Wirbelsäule werden Gelenkblockaden und Gelenkverspannungen gelöst. Funktionsstörungen und ihre Folgen an Gelenken, Muskeln und Faszien können mithilfe des FDM effektiv behandelt werden.

    Definition [1]: In der Lehre der manuellen Medizin und der Osteopathie wird die Gelenkblockierung als reversible Funktionsstörung bezeichnet. Dabei wird als Voraussetzung für eine Blockierung ein Bewegungssegment zugrunde gelegt. Das gestörte Segment kann über reflektorische Vorgänge zu einer Beeinträchtigung der zugehörigen Muskeln, Faszien, des Bandapparats und des Hautbestandteils führen. Durch eine gezielte manualtherapeutische oder auch osteopathische Behandlung kann die Gelenkblockierung behandelt werden. Während sich das Bewegungsausmaß häufig rasch bessert, kann die Muskelverspannung je nach Dauer der zuvor bestehenden Symptome durchaus noch wenige Tage andauern. Jedes Gelenk des Körpers kann prinzipiell eine Blockierung erleiden.

    ICD-10-Code: M99.8
    Quelle: [1] http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=00800

  • Gelenkersatz

    Gelenkersatz

    In den ersten Tagen nach der Operation stehen die postoperative Schmerztherapie und die physiotherapeutisch angeleitete Bewegungstherapie des operierten Kniegelenks im Vordergrund. Verschiedene Methoden wie der Narbentherapie, Elektrotherapie und kräftigende Massnahmen gehören zu unserer Standardbehandlung.

    Definition [1]: Degenerative, entzündliche oder posttraumatische Veränderungen können zu einer schmerzhaften Destruktion eines Gelenks vor allem im Bereich der unteren Extremität führen. Wenn konservative Maßnahmen zum Erhalt der Lebensqualität des Betroffenen nicht mehr ausreichen, kann eine operative Intervention im Sinn eines Gelenkersatzes in Form einer Endoprothese (Total- oder Hemiendoprothese) indiziert sein.

    ICD-10-Code: T84
    Quelle: [1] http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=00810

  • Muskel-Sehnen-Beschwerden

    Muskel-Sehnen-Beschwerden

    Nach der Ruhigstellung folgt ein bewegungstherapeutisches Programm mit allmählich steigender Intensität (vgl. Schema für rehabilitatives Training). Bei kleinen degenerativen Rissen können unsere manuellen Methoden dabei helfen, die schmerzfreie Funktion wiederherzustellen.

    Definition [1]: Der Tennisellenbogen ist eine Verschleiß- und Überlastungsreaktion der Sehnenansätze am äußeren Ellenbogenknorren (Epicondylus lateralis). Betroffen sind besonders die Strecksehnen, die das Handgelenk und die Hand strecken und heben. Der entscheidende Muskel ist der Extensor carpi radialis brevis. Ursächlich wird ein Mikrotrauma im Bereich des Sehnenansatzes durch intensive, wiederkehrende Belastungen angeschuldigt. Die häufigsten Verletzungen meist beim Sport erlitten sind Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse und Muskelrisse [2].

    Quellen: [1] http://www.orthoforum.de/2059/Tennisellenbogen
    [2] www.hirslanden.ch

  • Narben

    Narben

    In der Narbenbehandlung wird mit speziellen Mobilisationstechniken des FDM (Fasziendistorsionsmodell), der klassischen Massagetherapie, der Bindegewebsmassage und/oder osteopathischen Techniken gearbeitet. Bei Stauungen von Lymphflüssigkeit im verletzten Gewebe, kommt gegen die Schwellung zudem die Manuelle Lymphdrainage zum Einsatz. Je nach Narbenbildung kann auch das Aufkleben eines elastischen Kinesiotapes, der Einsatz von Ultraschall oder der Matrix-Rhythmus-Therapie sinnvoll sein.

    Definition [1] Als Narbe wird eine alte Wunde bezeichnet, die zwar als geheilt gilt oder sich noch im Heilungsprozess befindet, aber dennoch sichtbare Spuren auf der Haut hinterlassen hat. Heilt die Wunde noch aus, ist die Narbe bzw. der Schorf blutrot und bildet eine kleine krustige Erhebung. Ältere Naben, beispielsweise Operationsnarben, bilden häufig hautfarbene Geschwülste, die noch deutlich an die Naht nach der OP erinnern. Bei einer verletzungsbedingten Narbe wäre der Wundverlauf noch recht deutlich zu erkennen.

    ICD-10-Code: L90.5
    Quelle: [1] symptomat.de/Narbe

  • Knochenbrüche (Frakturen)

    Knochenbrüche (Frakturen)

    Ist der Knochen geheilt, müssen Muskelkraft und Mobilität der steifen Gelenke durch spezielle Rehabilitationsübungen wiederhergestellt werden. Das Rehabilitationsprogramm wird gemeinsam mit dem behandelnden Arzt besprochen. Die Behandlung ist individuell verschieden und hängt von der jeweiligen Situation des Patienten ab, dem Erscheinungsbild der Röntgenaufnahmen und von anderen bereits erwähnten Faktoren. Jeder Fall muss einzeln behandelt werden.
    Folgende Therapiemethoden wenden wir bei diesem Krankheitsbild erfolgreich an:  manuelle Therapie wie FDM (Fasziendistorsionsmodell), Elektrostimulation und verschiedene Krafttrainingsprogramme.

    Definition [1]: Ein Knochenbruch (Fraktur) ist eine teilweise oder vollständige Unterbrechung eines Knochens. Beim vollständigen Knochenbruch wird der Knochen in mindestens zwei Teile geteilt, die durch einen Bruchspalt getrennt sind, beim unvollständigen entstehen Risse, Spalten oder Stufen im Knochengewebe. Die Ursache eines Knochenbruchs ist meistens eine Verletzung als Folge einer Gewalteinwirkung auf den Körper. Die Bruchformen reichen von einem einfachen, glatten Bruch bis zu einem Trümmer- oder Splitterbruch. Bei komplizierten Brüchen ist eine vollständige Wiederherstellung häufig nicht möglich. Das betroffene Körperteil wird so lange ruhig gestellt, bis der Bruch verheilt ist.

    ICD-10-Code: M84
    Quelle: [1] http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/glex/konzepte/l7740.htm

  • Osteoporose

    Osteoporose

    Bei uns liegt der Schwerpunkt der Physiotherapie bei Osteoporose auf der Kuration, das heißt überwiegend in der Frakturnachbehandlung und dem Schmerzmanagement. Der Wandel des Gesundheitswesens bringt es aber mit sich, dass wir uns mehr dem Thema Gesundheitsförderung und Prävention widmen müssen. Progressives Krafttraining und der Einsatz des SRT Zeptoring sind bei diesem Krankheitsbild unentbehrlich.

    Definition [1]: Die Osteoporose ist eine sich langsam und oft über lange Zeit unbemerkt entwickelnde Krankheit, bei der Knochen abgebaut und in seiner Struktur zerstört wird. Dabei wird, wie der Name Osteoporose (= poröser Knochen) schon sagt, der Knochen weniger stabil und ist anfälliger für Brüche. Die häufigsten Bruchstellen befinden sich im Bereiche der Wirbelsäule, der Hüfte und des Handgelenkes. Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Osteoporosen, wobei die Ursache der primären Osteoporosen meist unbekannt bleiben, während sich bei den sekundären eine zugrundeliegende Erkrankung (z.B. Schild- oder Nebenschilddrüsenerkrankung, entzündliche Darmerkrankung) oder auch eine lang dauernde knochenschädigende Einwirkung (z.B. Kortisontherapie ohne Knochenschutz) findet.

    ICD-10-Code: M80-M82
    Quelle: [1] http://www.rheumaliga.ch/

  • Skoliosen & Wirbelsäulendeformitäten

    Skoliosen & Wirbelsäulendeformitäten

    Für die häufigsten Meilensteine von Alltagsaktivitäten wie Sitzen, Stehen und Gehen werden Korrekturstellungen instruiert, damit die Skoliose möglichst viele Stunden am Tag einen korrigierenden Impuls erhält. Zudem werden in unseren Therapieeinheiten für jeden Wirbelbogen in jeder Dimension korrigierende Übungen erlernt. Die Korrektur geschieht durch eine Gegenbewegung, einen Muskelzug oder eine gezielte Atembewegung. Die Korrekturhaltungen erfordern ein intensives Training und werden danach in die persönlichen Alltagsaktivitäten integriert.

    Definition [1]: Bei einer Skoliose handelt es sich um eine Seitverbiegung der Wirbelsäule, welche mit einer Verdrehung der Wirbel einhergeht. Wenn keine adäquate Behandlung angestrebt wird, kann es im Laufe der Zeit zu ästhetischen Deformitäten, ausgeprägten Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, bis hin zu die Lebenserwartung reduzierenden Folgen kommen. Der Früherkennung und Langzeitkontrolle wird entsprechend eine große Bedeutung zugeschrieben. Die eigentliche Therapie kann in ca. 90 % aller Fälle konservativ erfolgen und nur in Ausnahmefällen besteht die Indikation für eine Operation.

    ICD-10-Code: M41
    Quelle: [1] http://www.med-library.com/skoliose-wirbelsaeulendeformitaeten/

  • Wurzelreizungen

    Wurzelreizungen

    Unsere physiotherapeutischen Massnahmen werden in der Schmerzbehandlung kausal, symptomatisch, aber auch zur Prophylaxe und zur Rehabilitation eingesetzt. Der klinische Befund bildet jeweils die Grundlage für die therapeutischen Ansätze. Ziele sind die symptomatische Schmerzreduktion, die Funktionsentlastung, -wiederherstellung,
    -erhaltung, -steigerung der einzelnen Organsysteme oder Körperabschnitte. Unter anderen verwenden wir FDM (Fasziendistorsionsmodell), Sensibilitätstraining, Neurodynamische Techniken und Krafttraining.

    Definition [1]: Eine Radikulopathie ist die chronische oder akute Reizung oder Schädigung einer Nervenwurzel mit dadurch ausgelösten Empfindungsstörungen, Schmerzen oder Lähmungen. Sind mehrere Nervenwurzeln betroffen spricht man von einer Polyradikulopathie. Radikulopathien gehen mit Missempfindungen in dem Bereich, welcher durch die entsprechende Nervenwurzel versorgt wird, einher. Je nach Grad der Schädigung kann es zu Ausfällen der Sensibilität oder der Motorik kommen. Oft sind Radikulopathien mit starken Schmerzen verbunden, welche die Lebensqualität stark beeinträchtigen und oft der Grund für eine Berufsunfähigkeit sind. Bei chronischen Schmerzen können sie auch zu Depressionen führen.

    ICD-10-Code: M54.1-M54.3
    Quelle: [1] http://flexikon.doccheck.com/de/Radikulopathie